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Informationsbrief

Internet-Konferenz

"Soziale Marktwirtschaft: Konzeption, praktische Erfahrung und Perspektiven der Anwendung in Russland"

von 20.02.2006 bis 21.04.2006

Informationsbrief


Abteilung für Wirtschaftstheorie an der Russischen Hochschule für Wirtschaftswissenschaft ladet Sie ein, an der Konferenz "Soziale Marktwirtschaft: Konzeption, praktische Erfahrung und Perspektiven der Anwendung in Russland", Teil zu nehmen. Die Konferenz findet von 20. Februar bis 21. April 2006 auf dem staatlichen Ausbildungsportal „Wirtschaftswissenschaft Soziologie. Management“ statt.(http://ecsocman.hse.ru )

Die Konzeption der sozialen Marktwirtschaft hat sich im Nachkriegsdeutschland, in der Zeit der bekannten Reformen von Ludwig Erhard gestaltet (obwohl sie nimmt ihren Anfang noch in den 30er Jahren in den Werken von deutschen Wirtschaftswissenschaftlern). Es ist wichtig zu betonen, dass die Probleme, die von L. Erhard und seinen Kollegen in der 40er und 50er Jahren gelöst wurden, sind in vielem den Problemen ähnlich, denen in der 90er Jahren das postsowietische Russland gegenüberstand und zwar des Übergangs von der verstaatlichten Wirtschaft zu der leistungsfähigen Marktwirtschaft.

Die deutschen Reformatoren glaubten, die Augaben des Schaffens der leistungsfähigen Marktwirtschaft widersprechen keineswegs den sozialen Aufgaben, im Gegenteil sie sind mit ihnen eng verbunden. Genau im Nachkriegsdeutschland begann zum erstenmal das neue Modell der Sozialpolitik funkzionieren. Es wurde auf der Sozialschutz und Sozialpartnerschaft fundiert, auf der Sozialpolitik nicht nur "von oben"(aus staatlicher Initiative), sondern auch "von unten" (von der Seite des Businesses und der Gewerkschaften). Die Losung der sozialen Marktwirtschaft wurde zur offiziellen Losung der ökonomischen Entwicklung Neudeutschlands, das relativ schnell wieder zu einem der Leader in Westeuropa und in der Weltwirtschaft wurde.

Im Grunde geben alle zu, dass die Sozialpolitik eine Schwäche in der Reformenkette der 90er Jahren und des Anfangs des 21. Jahrnunderts ist. Die Polarisation der Gesellschaft hat ihren Höhepunkt fast erreicht. Unpopularität der Sozialpolitik zieht nach sich eine kritische Einstellung zu den Marktreformen. Die meisten russischen Staatsbürger leiden nicht unter sozialer Unschutz, sondern unter sozialer Entfremdung. Sie glauben, die Interessen der einfachen Bürger seien der herrschenden Elite und der Business-Elite gleichgültig. Deshalb ist fuer das postsowjetische Russland von grosser Bedeutung, ein Modell der Nationalwirtschaft zu schaffen, wo soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Funktionsfähigkeit koexistieren und eine bürgerliche Gesellschaft gründen.

Im Laufe der Internet-Konferenz plant man eine Diskussion um die folgenden Fragen zu entfesseln (siehe Konferenzrogramm):

  • Erste Tagung: Theorie der sozialen Marktwirtschaft;
  • Zweite Tagung: Erfahrung der sozialökonomischen Politik im Ausland;
  • Dritte Tagung: Realien und Perspektiven der sozialoekonomischen Politik im postsowjetischen Russland;

Am 21. April findet an der Russischen Hochschule für Wirtschaftswissenschaft das Abschlusssymposion "Soziale Marktwirtschaft: Konzeption, praktische Erfahrung und Perspektiven der Anwendung in Russland" statt.

Als Ergebnis der Konferenz wird die Herausgabe eines Sammelbandes und Organisierung der Materialsammlung für das Jahrbuch "Die Quellen", den Sammelband "Postsowjetischer Institutionalismus: 2006", die Zeitschiften "Beiträge zur Wirtschaftswissenschaft", "Die Welt Russlands" und "Sozialwissenschaften und Gegenwart" usw. geplant.

Internet-Konferenz ist eine Diskussionsplattform, wo zu einer bestimmten Zeit die Vorträge der Teilnehmer präsentiert werden. Jede Tagung findet im Laufe von zwei-drei Wochen statt. Am ersten Tag werden die Hauptvorträge aufgelegt, danach folgen weitere Vorträge je nach dem Thema. Alle Vorträge werden in der Rubrik „Diskussion“ bis zum Ende der Konferenz frei diskutiert.

Um an der Konferenz Teil nehmen zu können, soll man auf der Web-Seite (ecsocman.hse.ru) sich anmelden oder an den Moderator (conf2003@ecsocman.edu.ru ) eine E-Mail schicken. Dabei muss man den Namen, den akademischen Grad, die Dienststellung, den Arbeitsplatz, den Bereich der wissenschatlichen Interessen und die E-Mail-Adresse angeben. Die eingetragenen Benutzer erhalten einen freien Zutritt (Benutzername und Passwort) und eine Möglichkeit, das Konferenzmaterial zu erhalten.

Die Teilnehmer können sowohl eigene Vorträge zu den Tagungen schicken, als auch Fragen stellen und Erläuterungen zu den Vorträgen der anderen geben. Die Vorträge dürfen nicht mehr als 10-15 Seiten enthalten und im Word-Format geschrieben werden. Jeder Vortrag muss mit eine Zusammenfassung versehen werden und kann ein Foto enthalten. Die Vorträge dürfen nicht später als vor drei Tagen vor dem Konferenzanfang geschickt werden. Die Vorträge der ersten Tagung sind bis 5. März vorzulegen.

Die Organisatoren behalten sich vor, die Texte(nach der vorherigen Zustimung der Autoren) zu redigieren.

Für weitere Information wenden Sie sich bitte an Koordinatorin des Projekts Frau Ekaterina Lobza (conf2003@ecsocman.edu.ru , Tel: (495) 928 91 22) oder an den Lehrstuhl für institutionale Wirtschaft ( inecon@hse.ru  , Tel: (495) 921 13 42)

Wir hoffen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüssen,

Organisationskomitee,

Prof. Dr. R. Nurejew, Leiter der Internet-Konferenz, Leiter der Abteilung für Wirtschaftstheorie an der Russischen Hochschule für Wirtschaftswissenschaft

Dr. E. Lobza, Beraterin des staatlichen Ausbildungsportals "Wirtschaftswissenschaft Soziologie. Management"

Prof. Dr. W. Radajew, Direktor des staatlichen Ausbildungsportals "Wirtschaftswissenschaft Soziologie. Management", erster Prorektor an der Russischen Hochschule für Wirtschaftswissenschaft

Dr. M. Dobrjakowa, Chefredakteurin des staatlichen Ausbildungsportals "Wirtschaftswissenschaft. Soziologie. Management"

 
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